CBD bei Rheuma

29.08.2022

Unter dem Sammelbegriff Rheuma, auch Rheuma­tismus genannt, werden mehr als 200 verschie­dene Er­kran­kungen zusammen­ge­fasst. Sowohl der Verlauf und die je­weiligen Ur­sachen als auch die Schä­di­gungen, die damit ein­her­gehen können, sind unter­schied­lich. 

Eine Gemein­sam­keit weisen die Krank­heiten, die unter den Begriff fallen, aller­dings auf: Sie ziehen ins­beson­dere das Binde und Stütz­gewebe des Bewegungs­apparates in Mitleiden­schaft. 

Betroffene haben daher vor allem mit Be­schwerden in den Knochen, Gelenken oder Weich­teilen zu kämp­fen. CBD als Vollspektrum-Extrakt der Hanf­pflanze wird Pa­tienten mit Rheuma, ins­be­son­dere rheuma­toider Arthritis, empfohlen. Grund dafür sind die ent­zün­dungs­­hemmen­den und schmerz­lindern­den Eigen­schaften, die von Cannabinoiden ausgehen kann.

CBD gegen Rheuma - Wirkung


Jeder Mensch verfügt über ein sogenanntes Endo­cannabinoid-System, welches auf zwei ver­schiedene Rezeptoren zurück­greift (CB 1 und CB 2). Das fein aufeinander abge­stimmte System spielt eine Rolle für viele Körper­funktionen. Zudem scheint es in der Lage zu sein, Neuro­trans­mitter (Boten­stoffe) wie GABA, Glutamat und Dopamin zu akti­vieren. 

CBD entfaltet seine poten­ziell schmerz­stillenden und entzündungshemmende Eigen­schaften, indem es an die körper­eigenen Canna­binoid­rezep­toren andockt. Die Forschung beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit CBD, wodurch Folgendes fest­gestellt werden konnte:

  • CBD übt beruhigende Effekte auf das zentrale Nervensystem aus und hat das Potential Angstgefühle zu lindern.
  • CBD kann bei Schlafstörungen unterstützend wirken
  • CBD kann dabei unterstützen, Schmerzen zu reduzieren
  • CBD besitzt ein entzündungshemmendes Potenzial

Können CBD-Extrakt helfen, Begleiterscheinungen zu bekämpfen?


Menschen mit Rheuma fühlen sich durch die Schmerzen nicht selten ruhelos. So fällt ihnen das Einschlafen schwer, nicht zuletzt, da sie von Ängsten geplagt werden. Unbestreitbar ist, dass sich die Erkrankung stark auf die Psyche auswirken kann. Cannabidiol wird ebenfalls empfohlen, um Symptome wie Ängste und Schlaf­störungen zu bekämpfen, da es dem Orga­nis­mus zur Ruhe verhelfen kann. Auch wenn es Studien gibt, die Hinweise auf die positive Wirkung liefern, müssen Patienten selbst in Erfahrung bringen, ob CBD bei ihnen zur Entspannung beiträgt.

Interessant ist auch, dass CBD einen Einfluss auf den Gehirn­stoffwechsel ausüben kann, indem es auf Serotonin (Boten­stoff) und Glutamin (Aminosäure) einwirkt. Es ist daher nicht auszu­schließen, dass der Ge­müts­zustand durch den pflanz­lichen Ex­trakt profi­­tieren kann und Anzeichen von einer Depression positiv beeinflusst werden können. 

Wirk­aussagen im Zusammen­hang mit CBD-Nahrungs­ergänz­ungs­mitteln dürfen aber generell nicht gemacht werden.... 


Einnahme und Dosierung


Patienten stehen verschiedene Darreichungs­formen zur Verfügung, um CBD aufzunehmen. Besonders häufig werden im Zusammenhang mit Rheuma, Cbd Vollspektrum Extrakte und Cbd Cremen- Salebn erwähnt. Durch die Sublinguale Einnahme  kann der potentielle Effekt zügig eintreten. 

Zudem ist die Anwendung denkbar einfach und eine Dosierungs­anpassung jederzeit möglich. Das ist besonders wichtig, da es keine all­gemein­gültige Dosie­rungs­empfeh­lung in Bezug auf CBD bei Rheuma gibt. 

Daher lautet der Tipp, sich langsam an die optimale Menge heran­zu­tasten. Anfangs reichen ein paar Tropfen aus, um heraus­zu­finden, welcher Effekt so erzielt werden kann.


Studien haben Hinweise darauf geliefert, dass eine tägliche Dosis von 25 mg CBD Wir­kungen hervorrufen kann. Das entspricht ca. 15 Tropfen eines 5-prozentigen CBD Öls oder 7 Tropfen, wenn auf die 10-prozentige Variante zurückgegriffen wird.

Bei der Einnahme von CBD Öl ist die sub­lin­guale An­wendungs­form zu empfehlen. Dabei werden einige Tropfen CBD Öl unter die Zun­ge gegeben. Im An­schluss sollte 1 bis 2 Minuten abge­wartet werden, bevor der Rest des Produktes herunter­geschluckt wird. Schließ­lich braucht die Mund­schleim­haut einige Zeit, um die verschiedenen Wirk­stoffe optimal aufzu­nehmen. Zudem ist es em­pfeh­lens­­wert, etwa 20 Minuten nach der An­wendung auf Essen und Trinken zu verzichten.

Schmerzende Gelenke können von Massagen mit CBD Cremen -Salben profitieren, denn dadurch kann die Durch­blutung angeregt werden. Studien haben bewiesen, dass CBD auch über die Haut aufge­nommen werden kann. 


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Quelle: CBD bei Rheuma ⭐️ Beschwerden sanft lindern (krankenkassenzentrale.de)