Entzündung der Magenschleimhaut - Gastritis

14.08.2020

Als Gastritis bezeichnet man eine Entzündung der Magenschleimhaut. Schulmedizinische Therapien tragen die Gefahr von vielen Nebenwirkungen in sich, weshalb Cannabis als alternatives Medikament immer mehr Zulauf gewinnt. Der aufgeschlossene Konsument stellt sich jedoch die Frage, wie genau Cannabis bei der Erkrankung Gastritis helfen kann.

Was ist die Gastritis?

Bei der Gastritis handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Häufig gehen damit intensive Schmerzen einher, welche jedoch nicht über einen langen Zeitraum anhalten. Am häufigsten tritt die akute Gastritis auf. Es gibt auch eine chronische Version. Zu unterscheiden ist von der Gastroenteritis. Diese umfasst nicht nur den Magen, sondern auch die Eingeweide. Häufige Symptome dieser Krankheit sind Erbrechen und Durchfall.

Mögliche Ursachen der Gastritis

Ursachen für diese Krankheit gibt es zahlreiche. So liegt der Entzündung ggf. ein Bakterienstamm namens Helicobacter pylori zugrunde. Tatsächlich entwickeln nur bestimmte Menschen eine Gastritis, wenn sie mit diesem Bakterienstamm infiziert werden. Ansonsten könnte die Krankheit auch durch folgende Faktoren entstehen:

  • extremer Stress
  • Kokainmissbrauch
  • Autoimmunkrankheiten
  • Operationen
  • Morbus Crohn
  • Nierenversagen.

Direkte Auslöser der Gastritis können auch Alkohol, intensiv gewürzte Speisen und Steroide sein.

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Welche Symptome beschwört die Gastritis?

Betroffene der Gastritis können an zahlreichen Symptomen leiden. In einigen Fällen führt eine fortgeschrittene Gastritis zu Magengeschwüren, welche ihre ganz eigenen Symptome zeigen. Charakteristisch für die Gastritis ist ein periodisch auftauchender brennender Schmerz in der Region des Oberbauches. Dieser tritt besonders häufig zwischen den Mahlzeiten und nachts in Erscheinung.

Auch lässt sich häufig ein typischer Blähbauch feststellen. Wie bereits erwähnt, gehen Übelkeit und Erbrechen mit der Gastritis einher. Einige Betroffene erbrechen eine Substanz, die einem Kaffeesatz ähnelt. Auch das Erbrechen von Blut kann mit der Gastritis zusammenhängen. Der Stuhlgang verändert sich ebenfalls charakteristisch, wobei man als Betroffener lediglich die Veränderung als solche feststellen muss. Des Weiteren kann vermehrter Schluckauf eine Folge dieser Krankheit sein.

Die Arten der Gastritis

Wenn eine Gastritis plötzlich auftritt, handelt es sich um eine akute Gastritis. Relativ häufig entsteht diese aufgrund der Verwendung von nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln. Diese hemmen ein Enzym, welches für die Bildung von Eicosanoiden im Magen notwendig ist. Dieses Defizit kann über Umwege zu Magengeschwüren führen. Auch Arzneimittel wie Aspirin können den Magen schädigen, da hier die Produktion von Prostaglandinen gehemmt wird, welche eine wichtige Rolle beim Schutz des Magens spielen.

Dementgegen kann sich eine Gastritis auch über einen längeren Zeitraum manifestieren. Diese Variante bezeichnet man als chronische Gastritis. Eine Ursache dieser könnte eine Autoimmunkrankheit sein. Im Rahmen einer Autoimmunkrankheit kann der Körper Proteine und Antikörper bilden. Gelegentlich kommt es vor, dass diese Proteine und Antikörper nicht richtig funktionieren und die Magenschleimhaut angreifen. Diese autoimmune Gastritis kommt häufig bei Betroffenen der Diabetes Typ-1 und bei Menschen mit Vitamin-B12-Mangel vor. Ansonsten kann eine chronische Gastritis auch auftreten, wenn Galle in den Magen gelangt oder die Leber bzw. Niere versagt.

Psychische Belastungen

Eine Untersuchung des Journal of Psychiatric Research konnte aufzeigen, dass Betroffene der Gastritis häufiger unter Angststörungen und Stimmungsschwankungen leiden. Gelegentlich bildeten sich auch soziale Phobien, Panikattacken und massive Depressionen aus. Hier gilt zu beachten, dass lediglich ein erhöhtes Vorkommen im Vergleich zum gesellschaftlichen Durchschnitt ausgemacht werden konnte.

Wie sieht die Therapie aus?

An erster Stelle wird die Ernährung umgestellt. Bei Patienten der Gastritis schlagen besonders Lebensmittel mit wenigen Fetten und vielen Ballaststoffen an. Auch sollte man sich möglichst basisch ernähren, um den Magen zu schonen. Einige Patienten können auch Geflügel konsumieren, das sollte man im Einzelfall jedoch mit dem Arzt abklären. Im selben Zuge sollten frittierte und stark gewürzte Speisen vermieden werden, ebenso wie jeglicher Alkoholkonsum. Des Weiteren wird empfohlen, dass man lieber kleinere und dafür häufigere Mahlzeiten zu sich nimmt und möglichst keine Medikamente einnimmt, insofern diese nicht zur Behandlung der Gastritis gedacht sind.

Die medikamentöse Behandlung unterscheidet sich im individuellen Fall stark. Wenn beispielsweise eine Infektion mit H. pylori vorliegt, so kann eine Behandlung mit Antibiotika bereits ausreichen. In anderen Fällen wiederum verschreibt man Medikamente, welche lediglich die symptomatischen Erscheinungen eindämmen sollen.

Wie kann Cannabis helfen?

Cannabis zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Nebenwirkungen dieser Pflanze mild sind. Zahlreiche herkömmliche Medikamente zur Behandlung der Gastritis bringen Nebenwirkungen mit sich, welche den Nutzen infrage stellen. Cannabis kann in vielerlei Hinsicht dieselben Ziele erreichen, ohne den Konsumenten mit massiven Nebenwirkungen zu belasten. So kann Cannabis nicht nur den Ursprung der Gastritis bekämpfen, sondern auch die Symptome dämpfen.

Zum einen wird Cannabis bereits seit den 1980er Jahren im Kampf gegen Übelkeit verschrieben. Besonders nach Chemotherapien, wo der Drang zum Erbrechen besonders intensiv ist, findet der Hanf Verwendung. Nicht nur die Tätigkeit des Erbrechens wird im Übrigen unterbunden, sondern allgemein das Gefühl der Übelkeit

Ebenso hilft der Konsum von Hanf gegen die Appetitlosigkeit. Nach der Einnahme von THC erleben Konsumenten Heißhungerattacken. Tatsächlich schaltet THC im Kopf jegliche Sättigungsgefühle aus, auch der Geschmack bzw. der Geruch intensiviert sich.

Wie beschrieben, gehen auch zahlreiche psychische Erkrankungen mit der Gastritis einher. Gegen Depressionen, Angststörungen und Panikattacken wird schon länger Cannabis verschrieben, insbesondere da das Nervensystem durch die Cannabinoide beruhigt wird. Auch hier können etwaige psychische Langzeitfolgen durch den Konsum von Cannabis unterbunden werden. Die Cannabinoide der Hanfpflanze bekämpfen auch massiv den Kern der Krankheit, die Entzündung der Magenschleimhaut. Das CBD steht hier an der wissenschaftlichen Front.

Eine Studie der Universität von Bath und Bristol aus dem Jahr 2005 zeigt, dass Cannabis bei Infektionen des Darmes und auch spezifisch bei der Gastritis helfen kann. Im Rahmen dieser Studie schädigten Forscher absichtlich Darmgewebe, um eine Entzündung auszulösen. Anschließend wurden dem Gewebe Cannabinoide injiziert. Es wird vermutet, dass Endocannabinoide, also vom Körper selbst hergestellte Cannabinoide, aus den Endothelzellen des Darmes freigesetzt werden. Anschließend wandern diese zu geeigneten Endocannabinoid-Rezeptoren und bewirken einen Heilungsprozess. Durch den Konsum von Medizinalhanf werden die Endocannabinoide schlichtweg mit sogenannten Phytocannabinoide ausgetauscht, also mit Cannabinoiden der Hanfpflanze, welche jedoch denselben Nutzen erfüllen.

Fazit

Cannabis kann bei einer Gastritis sehr wohl helfen, folglich lohnt sich für Betroffene allemal der Versuch, Medizinalhanf verschrieben zu bekommen. Prinzipiell muss man vor dieser Therapie keine Angst haben, mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es keine sicherere Alternative. Tatsächlich ist kaum eine Krankheit so optimal auf die Wirkweise des Hanfes zugeschnitten wie die Gastritis. Gegen nahezu jedes Symptom kann die Hanfpflanze effektiv vorgehen. 



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Quelle: https://www.hanf-magazin.com/