Für Ihre Liebsten das Beste

30.01.2020

Beschenken Sie Ihre Liebsten mit einem besonderen Geschenk.

Kaum ein Geschenk kann wertvoller sein. 

Mein Mann und Ich sind seit einigen Jahren selbst aus-therapierte Schmerzpatiente und wissen nur zu gut was es bedeutet wenn jeder Tag zu einer Herausforderung wird, und in welchem Kreislauf man irgendwann gefangen ist.  Morgens gerädert aufwachen, vom durchschlafen weit entfernt, durch Schmerzen immer wieder wach. Aber dafür gibt es ja Schlaftabletten, sh. mehr ein Stück weiter unten : NACHTEILE VON SCHLAFTABLETTEN .

Der Tag beginnt, da unsere Batterien nachts nicht mehr aufgeladen werden  aber dennoch auf Dauerbelastung fahren müssen , Job, Familie, Haushalt, Kinder uvm. Es kommt  immer öfters zu Unkonzentriertheit, Vergesslichkeit, Ungeschicklichkeit begleitet von einem dünnen Nervenkostüm und nicht zu vergessen Ihren ständigen Begleiter der Schmerz, der sie in Kleinlichkeiten, selbstverständlichen Dingen bereits einschränkt, und so rutscht man immer tiefer.

Etwas nicht zu wollen und deshalb nicht zu machen ist total in Ordnung, aber etwas machen zu wollen, oder zu müssen und nicht zu können ist nicht für alle Menschen nachvollziehbar.

Natürlich hat Herr Doktor für alle diese Symptome ein Medikament , zum Schlafen bekommen wir Schlaftabletten mit einer hohen Abhängigkeits Gefahr doch ein gesunder Schlaf ist nun mal das A und O, um durch den Tag zu kommen gibt es ebenso Schmerztabletten oft eine gegen die andere um die Nebenwirkungen auszugleichen welche wiederum andere Nebenwirkungen erzeugen mit denen unsere Körper jedoch eine zeit lang gut umgehen kann bis man halt auch das folge Symptom mit einem weiteren Medikament behandelt. Gegen die Unkonzentriertheit und Vergässlichkeit gibt es auch Vitamin Präparate, und für die Abgeschlagenheit und die verzweifelten Momente gibt es ein Antidepressiva welche wieder begleitet werden von Nebenwirkungen und Folgeschäden...  Und zu guter letzt wenn Opiate auch nicht mehr helfen durch den Alltag zu kommen dann sind wir aus-therapiert und müssen lernen mit den Schmerzen zu leben. 

Der Pure Wahnsinn für alle Betroffenen aber auch ein hartes Los für  Angehörige die Hilflos daneben stehen und zusehen müssen.


Immer mehr Schmerzmittel

 Ärzte verordnen ihren Patienten eine Rekordmenge an Schmerzmitteln. Laut Arzneiprüfungsinstitut waren es zuletzt 6,3 Millionen Packungen im Jahr - 50 Prozent mehr als 2005. Experten warnen vor Medikamentenabhängigkeit. 

Quelle: Spiegel.de

Knieprobleme? Einfach eine Weile Ibuprofen nehmen. Ständig Kopfschmerzen? Paracetamol hilft. Probleme, morgens aus dem Bett zu kommen? Aspirin liegt schon griffbereit. Solch ein leichtfertiger Umgang mit vermeintlich harmlosen Schmerzmitteln kann gefährlich sein. 

"Acetylsalicylsäure hemmt die Blutgerinnung auf der einen Seite. Auf der anderen Seite führt es zu einer Schädigung der Magenschleimhaut. Und in der Summe kommt es dann zu Blutungen im Gastrointestinaltrakt."

Dr. med. Bernhard Arnold, Schmerzmediziner, Helios Amper-Klinikum Dachau

"Man meint immer, die Schmerzmittel sind alle gleich. Doch das sind sie nicht. Sie haben andere Wirkungen und andere Nebenwirkungen, daher ist es wichtig zu wissen, welches wofür geeignet ist."

Dr. Silvia Sagner-Grehn, Apothekerin, Gerner Apotheke, München

"Ibuprofen hat wie auch Aspirin und Diclofenac eine Nebenwirkung an der Magenschleimhaut. Aber weitaus gefährlicher, vor allem heimtückischer, sind Auswirkungen auf die Nierenfunktion. Der Angriff auf die Magenschleimhaut wird von den Patienten durchaus gespürt, weil sie Magenschmerzen bekommen. Der Angriff auf die Nierenfunktion ist nicht zu spüren und wird meist als Zufallsbefund entdeckt."

Dr. med. Bernhard Arnold, Schmerzmediziner, Helios Amper-Klinikum Dachau


Nachteil von Schlaftabletten

  • Veränderungen des natürlichen Schlafmusters: Benzodiazepine führen zu einer Verminderung des Tiefschlafes, tw. auch des REM-Schlafes. Bei den Neuen Nichtbenzodiazepinen sind diese Nebenwirkungen geringer ausgeprägt.
  • Tagesüberhang: Je nach Wirkdauer des Medikamentes kann es auch noch am Tage zu einer Beeinträchtigung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, sowie des Reaktionsvermögens (Unfallrisiko!) kommen. Häufig werden diese Effekte vom Patienten nach einiger Zeit nicht bewusst wahrgenommen, obwohl sie weiterhin vorhanden sind.
  • Reboundinsomnie: Der englische Begriff "rebound" bedeutet soviel wie "Rückprall". Mit der sog. Reboundinsomnie (auch: Absetzinsomnie) bezeichnet man die bei abruptem oder zu schnellem Absetzen eines Schlafmittels erneut und nicht selten verstärkt auftretende Schlafstörung/Schlaflosigkeit. Bei den Neuen Nichtbenzodiazepinen ist diese Nebenwirkung geringer ausgeprägt. Am stärksten treten Absetzschlafstörungen bei hoher Dosierung und bei Mitteln mit kurzer Wirkdauer auf.
  • Entzugserscheinungen: Abruptes Absetzen eines Schlafmittels kann neben der Absetzinsomnie zu einer Reihe anderer Entzugssymptome führen wie Angstzustände, Zittern, Alpträume, Erregungs- und Unruhezustände.
  • Toleranzentwicklung: Zahlreiche Schlafmittel verlieren nach einiger Zeit an Wirkung. Bei Benzodiazepinen ist nach 2-4 Wochen mit einer Wirkungsabschwächung zu rechnen. Eine Dosissteigerung ist dann häufig die Folge.
  • Abhängigkeit/Sucht: Aufgrund der Toleranzentwicklung kann es bei einigen Patienten zur Dosissteigerung und entsprechender Entzugssymptomatik kommen, so dass man hier von einer physischen (körperlichen) Abhängigkeit spricht. Das Risiko einer solchen Abhängigkeit ist jedoch wesentlich geringer einzustufen als das Abhängigkeitsrisiko bei entsprechenden illegalen Drogen oder legalen Suchtmitteln (Alkohol, Nikotin). Das Risiko steigt mit zunehmender Dosierung und Therapiedauer. Besonders gering wird das Abhängigkeitsrisiko bei den Neuen Nichtbenzodiazepinen eingeschätzt. Von der körperlichen Abhängigkeit unterschieden werden muss die psychische Abhängigkeit.
  • Psychische Abhängigkeit: Bei jeder Form der Schlafmitteleinnahme (selbst wenn es sich um ein unwirksames Schlafmittel handeln würde) besteht das Risiko, dass über kurz oder lang der Patient zu der Überzeugung gelangt, ohne Schlafmittel nicht mehr schlafen zu können, und daher gewohnheitsmäßig abends zur Tablette greift. Ohne Tablette (z.B. wenn man das Medikament auf einer Reise vergessen hat, einzupacken) entsteht dann der Gedanke: "Ohne mein Schlafmittel kann ich nicht schlafen - also werde ich wohl die ganze Nacht wachliegen", die dadurch hervorgerufene Beunruhigung reicht dann in der Tat aus, den Schlaf zu vertreiben (siehe auch: Teufelskreislauf der Schlaflosigkeit).
  • Muskelrelaxation: Benzodiazepine habe eine muskelentspannende Wirkung. Bei älteren Patienten besteht daher eine erhöhte Sturzgefahr, wenn sie in der Nacht aufstehen müssen, um z.B. zur Toilette zu gehen.
  • Atemsuppression ("Atemunterdrückung"): Benzodiazepine beeinträchtigen die Atmung. Bei vorbelasteten Patienten (z.B. Asthma) - insbesondere bei solchen, bei denen neben der Schlafstörung auch eine "Schlafapnoe" vorliegt - kann sich dieser Effekt verhängnisvoll auswirken.
  • Paradoxe Reaktionen: Bei einigen Patienten, insbesondere älteren Menschen und Kindern, kann es statt der beruhigenden Wirkung zu einer gegenteiligen Reaktion mit Erregung, Unruhe, Angst und Panik kommen.
  • Gedächtnis: Benzodiazepine können zu vorübergehenden Beeinträchtigungen des Gedächtnisses führen (Vergessen von Vorkommnissen in der Nacht, Beeinträchtigungen beim Lernen neuer Gedächtnisinhalte). Dies gilt besonders für die kurz wirksamen Benzodiazepine (z.B. Halcion). Bei diesen sehr schnell wirkenden Medikamenten wurden auch tw. Angstsymptome am Tage als Nebenwirkung berichtet.
  • Wechselwirkungen: Alle Schlafmittel weisen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auf. Insbesondere die gleichzeitige Einnahme von Alkohol kann Wirkungen und Nebenwirkungen erheblich verstärken und sollte daher unterbleiben.

Quelle: schlafgestoert.de

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