Diabetes

16.02.2020

CBD mögliche Wirkung bei Diabetes

Die Zahl der Diabetes-Neuerkrankungen steigt stetig. Umso wichtiger ist es, optimale Behandlungsoptionen zu entwickeln, um den Betroffenen ein weitestgehend normales Leben zu ermöglichen und um schwere Folgeerkrankungen zu verhindern. Eine dieser Folgeerkrankungen können Gedächtnisdefizite sein. 

Der Diabetes mellitus gilt fast schon als Massenerkrankung. So sprach die International Diabetes Federation bereits im Jahr 2006 von einer Epidemie des 21. Jahrhundert. Weltweit erkrankten allein im Jahr 2013 ungefähr 380 Millionen Menschen an Diabetes. Diese Zahl könnte bis zum Jahr 2030 auf 550 Millionen ansteigen.

Beim Diabetes ist der Kohlenhydratstoffwechsel chronisch gestört. Unterschieden wird zwischen dem Typ 1 und Typ 2. Der Typ 1 wird durch eine selektive Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse hervorgerufen. Während der Typ 2 sich durch zu hohe Blutzuckerwerte auf der Basis einer Insulinresistenz auszeichnet. Dabei geht beim Typ 2 meist eine langjährige Fettleibigkeit (Adipositas) voraus.

Die Forscher der State University of Maringá in Brasilien führten im Rahmen ihrer Studie aus, dass Diabetes und das fortschreitende Alter Risikofaktoren für kognitive Beeinträchtigungen nach einer chronischen zerebralen Hypoperfusion (CCH) sind. Als Hypoperfusion bezeichnet man die Abnahme des Blutflusses innerhalb eines Gefäßes.

Die CBD-Behandlung erfolgte an Ratten, bei denen die Blutzufuhr zum Gehirn reduziert war. Infolge dessen kam es zu kognitiven Defiziten. Im Ergebnis heißt es, dass Cannabidiol (CBD) eine vorteilhafte Wirkung auf zerebrale ischämische Erkrankungen, also auch auf den Diabetes, haben kann. Eine wiederholte CBD-Behandlung konnte die Gedächtnisleistung bei den Ratten verbessern. Außerdem reduzierten sich die Entzündungsmarker im Hippocampus. Diesen Effekt führten die Forscher auf die Verringerung der Nervenentzündung durch CBD zurück.


Quelle: https://www.leafly.de