Zwangsstörungen  bewältigen 

03.11.2020

Zwangsstörungen , und die mögliche Wirkung von Cannabinoiden (CBD)

In den letzten Jahren wurden immer mehr Fälle von Zwangsstörungen von wissenschaftlichen Fakultäten, die das Phänomen untersuchen, bestätigt. 

Cannabidiol (CBD) wird von vielen Betroffenen als Behandlungsmethode eingesetzt, viele behandeln sich selbst ohne die Konsultierung eines Arztes. Doch woher kommt eigentlich der weit verbreitete Glaube, dass Cannabis bei Zwangsstörungen helfen kann?

Um dieser Tatsache auf den Grund zu gehen, klären wir in diesem Artikel wie Cannabinoide funktionieren, was Zwangsstörungen eigentlich sind und ob CBD zu einer Verbesserung der Symptome beitragen kann.

Zwangsstörungen: Was ist das eigentlich?

Zwangsstörungen sind Prinzip nichts andere als ein Ablauf von Tätigkeiten, welche sich der Betroffene selbst auferlegt. Sie werden als psychische Gesundheitsstörung bezeichnet, die auftritt, wenn eine Person in einen Zyklus von Obsessionen bzw. Zwangsstörungen verwickelt wird. Darunter fallen unter anderem unerwünschte oder aufdringliche Gedanken, Erinnerungen und Bilder, welche in der Summe bestimmte, unerwünschte Gefühle auslösen.

Aus diesen unerwünschten Gefühlen resultieren bestimmte Zwänge. Durch diese versucht das Individuum die Besessenheit loszuwerden und/oder seine Gefühle zu verringern. Sie äußern sich in verschiedenen Verhaltensmustern, welche die betreffenden Patienten zur Bewältigung der selbigen unternehmen. Die sich wiederholenden Aktionen können als übermäßiges Waschen und Reinigen, ständiges Überprüfen und Nachkontrollieren, Wiederholen von Körperbewegungen, Zählen und Selbstkorrektur, Anordnen und Neuordnen von Gegenständen und vieles mehr erscheinen.

Die Ursachen der Zwangsstörung

Oft tritt eine Zwangsstörung gleichzeitig mit einigen anderen Erkrankungen wie zum Beispiel Autismus auf. Daher ist diese oft schwierig als einzelne Erkrankung festzustellen.

Generell wird davon ausgegangen, dass ein körperliches oder sexuelles Trauma in der frühen Kindheit zu einer Zwangsstörung führen kann. Ein solches Trauma wird im Allgemeinen als Basis aller Angststörungen vermutet. Klar ist, dass die Identifizierung und Behandlung von Ursachen für Zwangserkrankungen komplex und in manchen Fällen fehlgeleitet ist.

Die Wissenschaft geht heutzutage davon aus, dass zwanghaft ausgeübte Tätigkeiten weitestgehend eine neurologische Ursache haben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Patienten mit diesen Störungen auf Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer ansprechen. Allgemein bekannt ist jedoch auch, dass es noch mehrere Faktoren gibt die diese Krankheit beeinflussen.

Auf der Anderen Seite besteht die Theorie der genetischen Zwangsstörung. Diese Annahme wir dadurch unterstützt, dass es ein erhöhtes aufkommen bei Verwandten ersten Grades zu beobachten ist. So sind Menschen, deren Eltern oder Geschwister eine Diagnose der Krankheit erhielten, einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt die Krankheit auch zu bekommen.

Abhängig von der Persönlichkeit der Betroffen kann die Störung unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Darüber hinaus können die Zwänge entweder ab und zu oder permanent auftreten. Davon hängt dann auch ob inwiefern das persönliche Leben und die Menschen um die Person davon beeinträchtigt werden. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie anstrengend und hemmend eine Zwangsstörung sein kann, unabhängig von deren Ausprägung.

Erkenntnisse der Forschung zu CBD Öl und Zwangsstörungen

Viele unabhängige medizinische und akademische Studien haben die therapeutischen Qualitäten von Cannabidiol deutlich belegt. Einige dieser Qualitäten wirken direkt auf die Zwangsstörung ein. Anxiolytisches Cannabidiol-Öl wurde bereits zur Behandlung von Depressionen im Tierversuch eingesetzt. Die Verwendung von Cannabidiol reduziert nachweislich auch die Symptome anderer Angststörungen.

Anti-Epileptische Stämme von medizinischem Cannabis mit hohem Cannabidiol-Gehalt wurden erfolgreich bei der Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, die Krämpfe, Anfälle und Muskelkrämpfe verursachen. Cannabidiol ist in der Lage, die Schwere von zwanghaftem und/oder zwanghaftem Verhalten bei Kindern, Erwachsenen und sogar Haustieren zu reduzieren. Die Kombination aus anxiolytischen, antiepileptischen und antipsychotischen Eigenschaften machen Cannabidiol zu einer guten Behandlungsmöglichkeit eines, relativ breitgefächerten, Spektrums von Angststörungen.

Cannabisöl gegen Zwangsstörungen: Hilft es wirklich?

Lange ist ist die Wirkung von Cannabidiol zur Behandlung von der Krankheit kein Hingespinst mehr. Medizinische Studien belegen ihre Wirksamkeit. Zum Beispiel goibt es eine Studie aus dem Jahr 2015 von Esther Blessing und Maria Steenkamp, welche eindieutig belegen, dass Cannabidiol wirksam ist. Außerdem gibt es Studien von Boshuisen et al (2002), Bystritsky et al (2001), Osuch et al (2001) und Schneider et al (1999).

Auf Grund der lokallisation der Krankheit, in der limbische Region des Gehirns, kann CBD unteschiedliche Symptome verschiedener Krankheiten behandeln. Darunter zählen Erkrankungen wie Epilepsie, Demenz (Alzheimer) und ADHS. Außerdem wird durch Cannabidiol die Produktionssignalisierung verhindert und gleichzeitig der Abbau von Anandamid. Anandamid ist als natürliches Antidepressivum, welches Gefühle wie Angst, Stress und auch Glück regulieren kann.

Folgende Eigenschaften sind durch verschiedene Forschungserfolge bekannt:

  • Antiemetikum (reduziert Übelkeit und Erbrechen)
  • Entzündungshemmend
  • Antioxidans
  • Antipsychotikum
  • Antikonvulsiva (unterdrückt die Anfallsaktivität)
  • Antitumorale/Krebsbekämpfung
  • Antidepressivum
  • Anxiolytikum (gegen Angstzustände)
  • Analgetisch (schmerzlindernd)



Direkt vom Bauern aus erster Hand

Beste Qualität und maximale Reinheit zu einem fairen Preis, damit auch Sie die wertvolle Wirkung der Hanfpflanze sicher, legal und nachhaltig für sich entdecken können.


Quellen:

    • H. Berger, J. Friedrich, H. Gunia: Psychoedukative Familienintervention (PEFI). Schattauer, Stuttgart 2004.
    • Johann F. Kinzel: Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen. In: Wolfgang Fleischhacker, Hartmann Hinterhuber (Hrsg.): Lehrbuch Psychiatrie. Springer, Wien 2012, ISBN 978-3-211-89864-2, S. 215
    • M. Pasquini, A. Garavini, M. Biondi: Nicotine augmentation for refractory obsessive-compulsive disorder. A case report. In: Prog Neuro-Psychopharmacol Biol Psychiatry. 2005 Jan, 29(1), S. 157-159.