Cannabis zur Linderung der Symptome der Chemotherapie?

12.01.2021

Cannabisstudie bestätigt Linderung der Symptome der Chemotherapie

Medizinisches Cannabis kann helfen, die Nebenwirkungen zu reduzieren, die mit den chemischen Krebsbehandlungen verbunden sind. Zu diesem Ergebnis kam eine kürzlich veröffentlichte Studie, die im US-Bundesstaat Minnesota an über 1000 Patienten durchgeführt wurde.


Das Gesundheitsministerium von Minnesota betreibt Cannabisforschung

Die Forscher aus Minnesota hatten sich im Auftrag des State Health Departments mit Cannabispatienten beschäftigt, die im medizinischen Cannabisprogramm des Bundesstaates registriert waren. Dabei wurden die Daten von über 1000 Krebspatienten zwischen dem 1. Juli 2015 und dem 31. Dezember 2017 analysiert, die gleichzeitig Chemotherapie und Cannabis als Medizin bekamen.


Wie wirkt Cannabis?

Die medizinisch gewünschten Effekte von Cannabis sind vermutlich auf die beiden Wirkstoffe THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) zurückzuführen. Sie gehören zur Gruppe der Cannabinoide, die über 100 bekannte Wirkstoffe umfasst. Für THC und/oder CBD werden die folgenden Effekte diskutiert: Sie sollen Schmerzen lindern (analgetische Effekte), die Psyche beeinflussen (psychoaktive Effekte), den Brechreiz lindern (antiemetische Effekte), den Appetit anregen, das Risiko für Krampfanfälle reduzieren (antikonvulsive Effekte), Nervenzellen und Nervengewebe schützen (neuroprotektive Effekte) sowie muskelentspannend (muskelrelaxierend), gegen psychische Erkrankungen (antipsychotisch) und angstlösend wirken.

Die Stoffe liegen in Form von organischen Säuren in der Pflanze vor, die für die medizinische Anwendung zunächst durch Hitze in wirksame Formen umgewandelt werden müssen. Das geschieht beispielsweise durch eine Extraktion - Öl, beim Rauchen oder Verdampfen. Die Wirkung der Cannabinoide entfaltet sich durch die Bindung an die so genannten Cannabinoidrezeptoren im zentralen Nervensystem.

Es gibt Hinweise, dass sich womöglich die Wirkungen von THC und CBD sowie die, der ebenfalls in der Pflanze enthaltenen, Terpeniode gegenseitig verstärken könnten, wenn sie gemeinsam angewendet werden.


Cannabis reduziert die Nebenwirkungen der Chemotherapie

Bei vielen Patienten stellte sich eine signifikante Verbesserung der Symptomatik ein, die die Chemotherapie mit sich bringt. Daher berichten die Teilnehmer der Studie von einer spürbaren Reduktion von Angst, Appetitlosigkeit, Depressionen, Müdigkeit und Schlafstörungen, Übelkeit und Erbrechen und der Schmerzen. Innerhalb kurzer Zeit nach Beginn der Medikation mit Cannabis nahmen die Patienten die Linderung der Symptome wahr. Bei etwa der Hälfte der Teilnehmer reduzierte sich das Erbrechen in den ersten vier Monaten der Cannabis-Behandlung um 30 Prozent.


Die Nebenwirkungen von Medizinalhanf sind eher harmlos

Nebenwirkungen durch die Einnahme des Cannabis verspürten etwa elf Prozent. Die Symptome dieser Nebenwirkungen waren allerdings verhältnismäßig harmlos. Am häufigsten wurde über Trockenheit im Mundraum, Müdigkeit und verstärkten Appetit berichtet.


Mehr Cannabisforschung für Krebsbehandlung gefordert

Die Ergebnisse dieser Studie sollen helfen, die Forschung über den Einsatz von Cannabis bei Krebserkrankungen voranzubringen. Der Co-Autor der Studie, Dr. Dylan Zylla, Ärztlicher Direktor des Onkologie-Forschungszentrums bei HealthPartners/Park Nicollet, verlangt auf der Grundlage seiner Studie in einer Erklärung nach mehr qualitativ hochwertiger Forschung an Cannabis als Teil der Krebsbehandlung.


Auch die Opioid-Substitution mit Cannabis wird wissenschaftlich untersucht

Eine weitere Studie über Cannabis im Rahmen der Krebsbehandlung ist bereits angelaufen. Diesmal soll bei Patienten mit Krebserkrankungen in fortgeschrittenem Stadium die Wirkung von Cannabis auf den Schmerz untersucht werden. Dabei geht es hauptsächlich um die Möglichkeit Opioid-haltige Schmerzmittel ganz oder teilweise durch Cannabis zu ersetzen. Vorläufige Ergebnisse aus der laufenden Studie werden im Juni diesen Jahres erwartet.


Krebsbehandlung mit Cannabisprodukt

Am Klinikum Klagenfurt werden mehrere Hirntumor-Patienten mit einer natürlichen Substanz der Cannabispflanze, genannt Cannabidiol (CBD), behandelt. Die Ergebnisse sind laut den behandelnden Ärzten "sehr positiv".

https://kaernten.orf.at/stories/3009542/

Cannabidiol, kurz CBD, das Patienten mit schnell wachsenden Tumoren verabreicht wird, soll Krebszellen isolieren und eine Ausbreitung verhindern. Das ist zumindest das Ergebnis von Studien an Mäusen in den USA. Seit kurzem werden auch im Klinikum Klagenfurt mehrere Patienten mit CBD behandelt. "Es sind zwar nur Einzelfälle, aber diese sind sehr positiv", so Rudolf Likar, Leiter der Schmerztherapie im Klinikum Klagenfurt.


Cannabis reduziert die Entwicklung von Neuropathie bei Krebspatienten, die mit Oxaliplatin behandelt werdenMärz 07, 2021

Wissenschaft/Mensch: Cannabis reduziert die Entwicklung von Neuropathie bei Krebspatienten, die mit Oxaliplatin behandelt werdenIn einer Studie mit 513 Krebspatienten, die mit eine Kombinationen auf Basis von Oxaliplatin und 5-Fluorouracil behandelt wurden, reduzierte die Verwendung von Cannabis die Entwicklung einer schweren Neuropathie, eine bekannte Nebenwirkung von Oxaliplatin. Forscher der Onkologie-Abteilung des Tel Aviv Sourasky Medical Center, Israel, führten eine Analyse der Krankenakten ihres Zentrums von 2015 bis 2018 durch. 248 Patienten wurden mit Cannabis behandelt und 265 erhielten kein Cannabis. Cannabiskonsumenten wurden in 2 Gruppen eingeteilt, von denen 116 (47 %) Cannabis vor Oxiplatin erhielten und 132 (53 %), die zuerst Oxiplatin erhielten.Cannabiskonsumenten hatten ein geringeres Risiko, eine Neuropathie zu entwickeln, verglichen mit der Kontrollgruppe ohne Cannabis. Die Studie zeigte auch, dass die "schützende Wirkung von Cannabis bei Patienten, die zuerst Cannabis erhielten, stärker ausgeprägt war als bei denen, die zuerst Oxaliplatin erhielten (75 % bzw. 46,2 %)." Die Autoren schlussfolgerten, dass Cannabis eine schützende Wirkung auf diese Oxiplatin-Nebenwirkung hat und erwähnten, dass eine große prospektive Studie geplant ist.

https://www.pgmcg.nl/2021/03/cannabis-vermindert-de-ontwikkeling-van-neuropathie-bij-kankerpatienten-die-worden-behandeld-met-oxaliplatine/?fbclid=IwAR0-f-vfzaIQpKeaF3YlTrYdzeDRYzy3tfjdrz1XTpccK4fYWthpry70sqM


Unser Fazit

Cannabinoide wie THC und CBD sind den bisherigen Studienergebnissen zufolge aussichtsreiche Kandidaten für die Therapie von Krebsarten wie Hirntumoren, aber auch Brustkrebs. Cannabinoide hemmen das Wachstum und die Verbreitung von Brustkrebszellen. Je aggressiver der Brustkrebs, desto größer scheint die Ansprechbarkeit auf CBD und THC zu sein.
Die bisherigen Studienergebnisse sind aber vorwiegend Ergebnisse aus Zellstudien und Tierstudien.  Erst aussagekräftige klinische Studien, die den Erfolg von Cannabinoiden bei Brustkrebspatientinnen messbar machen, ebnen den Weg für die medizinische Anerkennung der Cannabinoide, Cannabis oder THC-armen Cannabis als Krebsmedikamente.  
Brustkrebspatientinnen können aber schon jetzt begleitend zur schulmedizinischen Therapie Cannabinoide wie THC oder CBD einnehmen. Ihr Einsatz bei häufigen Beschwerden und Nebenwirkungen, die während einer Krebserkrankung oder deren Therapie auftreten, ist gut untersucht. Die Kosten für eine Cannabinoid-Therapie kann bei Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit von der Kasse übernommen werden. Krebspatientinnen stellen hierfür einen Antrag zur Kostenübernahme von Cannabis ( THC ) bei der Krankenkasse und kombinieren es mit einem Vollspektrum Cbd Extrakt. ( Sh. Entourage Effekt ) 




Für wen kommt Cannabis in Frage?

Laut Gesetz kann eine Versorgung mit Cannabis bei schwerkranken Personen erfolgen, bei denen

  • eine allgemein anerkannte Leistung nicht zur Verfügung steht oder nach begründeter Einschätzung im Einzelfall nicht geeignet ist,
  • die Annahme auf eine spürbar positive Einwirkung auf den Verlauf oder Symptome einer Krankheit besteht.


Positive Effekte zeigte Cannabis bisher in Studien zur Therapie von Spastiken bei Multipler Sklerose, bei Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie und bei der Bekämpfung von Appetitlosigkeit bei HIV/AIDS-Patient*innen.



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Quelle

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Von: Dieter Klaus Glasmann in Hanf News 16. April 2019 0 2,428 Views