Wie und warum soll CBD Sie im Alltag unterstützen können?

17.02.2020

Was ist CBD? 


Der medizinische Einsatz der Hanfpflanze wurde bereits vor 5000 Jahren praktiziert. Mittlerweile konnten 489 wesentliche Bestandteile in der Hanfpflanze bestimmt werden. Neben Terpenen, Flavonoiden und anderen Pflanzenstoffen, erfreuen sich die Phytocannabinoide eines besonders hohen Interesses. Es konnten bislang 70 Phytocannabinoide in der Hanfpflanze nachgewiesen werden. Davon am besten bekannt sind die Tetrahydrocannabinole (THCs), Cannabidiole (CBDs), Cannabinole (CBNs) sowie Cannabigerole (CBGs). Der psychoaktive bzw. berauschende Bestandteil von Cannabis ist das Tetrahydrocannabiol, dieser bindet zur Aktivitätsentfaltung an den CB1 oder CB2-Rezeptor (Endocannabinoidsytem). Der nicht-psychoaktive Inhaltsstoff Cannabidiol bindet an verschiedene Rezeptorsysteme. CBD gilt daher als effektive, gut verträgliche und vor allem sichere Komponente der Hanfpflanze und ist für die Selbstmedikation besonders interessant, da es antientzündliche, antiepileptische und antischizophrene Eigenschaften, ohne dämpfende Nebenwirkungen, entfalten kann. Der Einsatz von Cannabidiol erfreut sich im komplementären Bereich aufgrund der positiven Erfahrungsberichte einer zunehmenden Beliebtheit. 


Auswahl der bedeutendsten, bislang erforschten Wirkungsmechanismen von CBD

CBD stimuliert wie Capsaicin den Vanilloid-Rezeptor Typ1. Diese Stimulierung könnte zu einer schmerzhemmenden Wirkung beitragen. (Bisogno et al. 2001)

CBD bindet an den Nucleosid-Transporter-1 und verstärkt den Adenosin-Signalweg, wodurch es die vermehrte Neurotransmitter-Ausschüttung (Noradrenalin, Adrenalin) harmonisiert. Im Tierversuch wurde weiters durch CBD der Entzündungsparameter TNF-alpha reduziert (Malfait et al. 2000)

CBD bindet an den GPR55-Rezeptor, wodurch die entzündungshemmenden Wirkung ergänzt wird (Li et al. 2013)

Cannabinoide, einschließlich CBD, sind potente Radikalfänger und haben zellschützende Eigenschaften


Mögliche Anwendung und Verwendung

Zum komplementären Einsatz bei Stress, Burn out, Schlafstörungen, Epilepsie, Angststörungen, schizophrene Psychosen, Entzündungen und entzündungsbedingte Schmerzen , Übelkeit und Erbrechen, Migräne, Neuropathien, Abhängigkeit von THC, Nikotin, Alkohol, Schlafmittel und Opiaten, zur Appetitshemmung, antioxidativer Zellschutz.

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